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Die Currywurst ist aus Berlin gar nicht mehr wegzudenken. Viele Städte eifern dem Berliner Original nach, aber nur wenige schaffen es so gut zu werden wie die Berliner Currywurst . Eigentlich handelt es sich bei einer Currywurst ja “nur” um eine gebratene oder frittierte Brüh- oder Bratwurst, die in der Regel geschnitten und mit einer auf Ketchup und Currypulver beruhenden Sauce gegessen wird. Üblicherweise wird dazu ein Brötchen oder Pommes frites angeboten.
In Berlin kann man eine Currywurst mit und ohne Darm bestellen. Currywurst mit Darm bedeutet in der Regel eine gepökelte und leicht geräucherte Brühwurst aus Schweinefleisch. Die Wurst ohne Darm ist walzenförmig und weiß, im Gegensatz zur Currywurst mit Darm aber nicht gepökelt oder geräuchert. Bratwürste werden in Berlin eigentlich nicht verwendet. An den Berliner Currywurst-Ständen wird die Wurst zunächst im Ganzen gebraten. Dabei ist sie in einer Fettwanne etwa zur Hälfte mit heißem Fett bedeckt. In mundgroße Häppchen geschnitten, mit Currysauce übergossen und mit einer Beilage versehen wird die Currywurst in Berlin meist noch mit einem schnippischen Spruch dem Kunden serviert. Dabei hat jeder Verkäufer seine eigene Geheim-Rezeptur für die Sauce.
Für die ganz harten werden oft noch scharfe Varianten der Currywurst angeboten. Cayennepfeffer , Chillyschoten oder Worcestershiresauce können die Currywurst zu einer gefährlichen Waffe machen.
Konnopke’s Imbiß oder Curry 36 haben die Berliner Currywurst weit über die Grenzen von Berlin bekannt gemacht. Hier trifft sich der Arbeitslose und der Manager zum Mittag am Currystand und isst am gleichen Tisch seine Berliner Currywurst. Inzwischen hat die Berliner Currywurst sogar ein eigenes Museum in unserer Hauptstadt.
Für mich gibts nur Curry 36!! Esse da schon seit Jahren jede Woche. Echt genial!!